Aktuelles

1. Juli 2020

Kommt doch für 30 Sekunden einmal kurz mit auf eine Runde durch unsere #Projektfläche...
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Für unsere #Führung am Sonntag haben wir einen kleinen #Pfad durch unsere #Ackerwildkrautfläche angelegt.
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Zuerst geht es einige Meter durch den #Dinkel, in dem sich zahlreiche blühende #Arten befinden (unter anderem hierzulande #gefährdete)
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Dann führt er an unserer #Blühfläche mit den wunderschön lila blühenden #Natternköpfen vorbei.
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Und zum Schluss haben wir euch zum Vergleich eine normal bewirtschaftete Fläche (#Triticale) gefilmt. Der Grund, weshalb wir unser Projekt gestartet haben, ist hier besonders deutlich erkennbar.
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Natürlich ist jeder herzlich dazu eingeladen, den Pfad selbst einmal durchzulaufen und sich davon zu überzeugen.
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Wir haben ihn bewusst so angelegt, dass lediglich ein wenig Dinkel dafür platt gemacht wurde, die seltenen, schützenswerten Arten haben wir nicht berührt und auch Vogelnester waren nirgends in der Nähe.
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#zeitraffer #hyperlapse

19. Juni 2020

Impressionen der letzten Woche auf der #Blühfläche - ins Auge fallen sofort #Natternkopf und #Margerite.

Nur wer auch einen Blick in die unteren Etagen gewagt hat, konnte die andren wachsenden und blühenden Schätze im weißen Meer erkennen.

Auf dem Video (Link siehe unten) ist die Stimme der Wachtel zu hören.

5. Juni 2020

Liebe Patinnen, liebe Paten, liebe Interessierte, 🌱
es ist wieder so weit: unsere #Blühfläche zeigt sich von ihrer besten Seite und in unserer #Ackerwildkrautfläche befinden sich mittlerweile richtige Schätze. 🌱

Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Rauber sich erneut dazu bereiterklärt hat, eine #Führung über die Projektfläche anzubieten. Er widmet sich seit vielen Jahren dem Erhalt von seltenen #Ackerwildkräutern und steht uns seit Beginn des Projektes mit Rat und Tat zur Seite. 🌱

Zu dieser Führung möchten wir Sie herzlich einladen:
Wann?
Sonntag, den 28. Juni, 10:30 Uhr Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung unter:
bluehpatenschaft089@gmail.com 🌱

Die Führung ist kostenlos, wir geben jedoch gerne eine kleine Spende an unseren Referenten des @bundnaturschutz weiter. 🌱

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Führung nur unter Einhaltung folgender Regeln durchführbar:
· Einhaltung der Abstandsregel v. 1,5m
· Mund-Nasen-Bedeckung
· Maßnahmen, die die Nachverfolgbarkeit von Kontakten gewährleisten.

Aus diesem Grund ist es uns leider auch nicht gestattet, nach der Führung eine kleine Stärkung am Hof anzubieten und wir sind in diesem Jahr dazu gezwungen, die maximale Teilnehmerzahl auf 25 Personen zu beschränken. 🌱

Die Plätze werden unter allen #Anmeldungen ausgelost, die bis zum 20. Juni 2020 bei uns auf o.g. Emailadresse eingehen.
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Wir werden dann direkt im Anschluss allen, die sich angemeldet haben Bescheid geben!
Wir bitten daher darum, jenen den Vortritt zu lassen, welche im letzten Jahr nicht die Möglichkeit einer Teilnahme hatten. 🌱

Ein #Besuch der Fläche ist selbstverständlich jederzeit unabhängig von der Führung möglich. Wenn wir Bescheid wissen und es uns zeitlich möglich ist, stoßen wir gerne dazu und berichten Ihnen ein wenig über die aktuelle Entwicklung der beiden Flächen!
🌱
Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder etwas lockerer vorgehen können und freuen uns dennoch auf die diesjährige Führung - unter „besonderen" Bedingungen!

4. Juni 2020

Der #VenusFrauenspiegel 🌸 (#LegousiaSpeculumVeneris), auch Großer #Venusspiegel oder Gewöhnlicher #Frauenspiegel genannt, ist ein Angehöriger der #Glockenblumengewächse. 🌸

Von Juni bis August ist er zu erkennen an seinen blauvioletten „Stieltellerblumen“, in welchen eine reiche Produktion von #Nektar stattfindet. 🌸

Bemerkenswert sind die periodischen Schließbewegungen: Die #Blüten öffnen sich morgens und schließen sich spät am Nachmittag.
🌸
Der Venus-Frauenspiegel wächst zum Teil unbeständig in #Getreidefeldern oder in #Weinbergen. 🌸

In Deutschland und der Schweiz wurde er auf der #RotenListe im die Kategorie 3 eingestuft: #gefährdet !

1. Juni 2020

Der #Finkensame (Neslia paniculata), auch  #Ackernüsschen, ist eine von lediglich zwei Arten der Gattung Finkensame in der Familie der #Kreuzblütengewächse.
💛
Er blüht vorwiegend im Juni und Juli.
💛
Die #einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 15 bis 80 cm.
💛
Sie wächst in #Getreideunkrautgesellschaften - bevorzugt warme, nährstoff- und meist kalkhaltige, lehmige Böden.
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In der #RotenListe der gefährdeten Pflanzenarten Deutschlands wurde der Finkensame in die Kategorie 3 (#gefährdet) eingestuft.
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Auf unserer #Ackerwildkrautfläche konnten wir dieses wunderschöne Exemplar auf den Bildern sichten. Wir hoffen darauf, in der Blütezeit noch mehr davon zu finden.
💛
Übrigens ist unsere Ackerwildkrautfläche auch weiterhin noch auf der Suche nach Paten - wir freuen uns auf Eure Kontaktaufnahme!
💛
Quelle: http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Kreuzbluetler/neslia.htm

1. Juni 2020

 Der Gewöhnliche #Feldrittersporn

(#Consolida regalis), ist den Kultur-Ritterspornen in unseren Gärten (#Delphinium) ähnlich und mit ihnen nahe verwandt. 🌱
Der einjährige #Ackerrittersporn wird etwa 20 bis 50 Zentimeter hoch.
Die blauvioletten #Blüten besitzen einen einfachen, etwa 2 bis 4 Zentimeter langen waagrechten oder nach oben zeigenden Sporn, der aus zwei miteinander verwachsenen Nektarblättern gebildet wird.
Der Nektartrichter hat einen hummelkopfgroßen Eingang. Der Nektar ist nur langrüsseligen #Hummeln und anderen #Insekten mit mindestens 15mm langem Rüssel zugänglich. 🌱

Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die Samen.

Früher sind bei der Aufnahme größerer Mengen Vergiftungserscheinungen bei Rindern aufgetreten. Durch den starken Rückgang der Pflanze (v.a. im Getreideanbau) sind heute Vergiftungen kaum noch möglich.
In Mitteleuropa war der Feldrittersporn weit verbreitet, ist aber durch vermehrten Herbizideinsatz und intensive Bodenkultivierung in Deutschland stark zurück gegangen und in der Roten Liste gefährdeter Arten als gefährdet (3) eingestuft. (Quelle: Pflanzenfreunde;  https://www.pflanzenfreunde.com/heilpflanzen/feldrittersporn.htm )

Das Bild ist auf unserer #Ackerwildkrautfläche entstanden. Hier entwickelt sich der Ackerrittersporn mittlerweile prächtig. In vielen Reihen lässt er seine violetten zwischen Dinkelpflänzchen hindurchblitzen. 

30. Mai 2020

Kategorisierung des Bundesamt für Naturschutz (#BfN) zur Erstellung einer #RotenListe für Gebiete in Deutschland für die #Gefährdung von Arten
Die Einstufungen bedeuten:
#ausgestorben oder verschollen
1  vom Aussterben bedroht
2  stark gefährdet
#gefährdet
G  Gefährdung unbekannten Ausmaßes
R  extrem selten
#Vorwarnliste (noch ungefährdet, verschiedene Faktoren könnten eine Gefährdung in den nächsten zehn Jahren herbeiführen)
*  ungefährdet
D  Daten unzureichend
♦  nicht bewertet
Die Listen geben die Gefährdungssituation in Deutschland bzw. dem betreffenden Bundesland wieder. Von Bedeutung ist dies insbesondere für die Kategorie 0.
Diese bedeutet hier, dass die Art in der entsprechenden Region ausgestorben ist.
Da es in Deutschland nur extrem wenige endemische Arten gibt, existieren in der Regel andernorts noch weitere Populationen. Es handelt sich also, im Gegensatz zur Kategorie des IUCN, um ein „nur“ lokales #Aussterben.
Quelle: Von Aeroid - based on Gerhard Ludwig, Heiko Haupt, Horst Gruttke und Margret Binot-Hafke: Methodik der Gefährdungsanalyse für Rote Listen. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Naturschutz und Biologische Vielfalt. Münster 2009 (bfn.de)., CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=85309478

26. Mai 2020


#knowthedifference:           #ÖkologischeLandwirtschaft =/= #Ackerwildkrautfläche .

#Ackerwildkräuter sind seit je her eine Begleiterscheinung im #Getreideanbau. Sie benötigen die jährliche Bodenbearbeitung und sie benötigen Licht. .

Die optimale Gegebenheit haben wir auf unserer Fläche geschaffen: durch den Anbau von #Dinkel (2019 Hafer) im doppelten Reihenabstand.
Auch #Bodenbrüter wie die #Feldlerche schätzen den größeren Reihenabstand und die Wildkräuter sehr. Zunächst als Brutstätte, später als Nahrungsreiche Kinderstube.
Denn wo #Wildkräuter sind, sind auch Sämereien, #Blüten und damit auch #Insekten.

In der ökologischen Landwirtschaft hingegen wird versucht, dem "Unkraut"druck durch eine dichtere Bebauung des Getreides Herr zu werden.
Entgegen der konventionellen Landwirtschaft, in der man dem Druck meist durch ein einmaliges Überfahren mit chemischen Spritzmitteln entgegenwirken konnte, muss der ökologische Landwirt hier mehrfach mechanisch zum Einsatz kommen.

Beides kann gerade für Bodenbrüter oftmals eine Gefahr sein:

Durch den Einsatz chemischer Unkrautbekämpfungsmittel und Insektizide in der konventionellen Landwirtschaft verringert sich das Nahrungsangebot der jungen 🐦. 
In der ökologischen Landwirtschaft jedoch kommt es oftmals gar nicht erst dazu, dass die kleinen 🐦schlüpfen. Die Unkrautbekämpfung geschieht hier mechanisch - oft durch mehrfaches Befahren des gesamten Feldes mit dem Striegel 🚜. Dadurch werden auch sämtliche Gelege mitgerissen.

Auf unserer Ackerwildkrautfläche möchten wir dies verhindern und den Lebensraum für Feldlerche und Co. So attraktiv wie möglich gestalten:

Wir fördern immer seltener werdende Ackerwildkräuter und entfernen händisch nur jene "Problemunkräuter", welche in Massen vorkommen und damit die selteneren Arten unterdrücken.

In diesem Jahr sind wir mit 12 Personen einige Stunden mit der Beseitigung des Klettenlabkrautes beschäftigt gewesen (siehe Beitrag vom 3.5.2020). Dabei hat unser Pate  dieses Feldlerchengelege gefunden. Selbstverständlich haben wir es nicht berührt. 

Ein einmaliges Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Ein 💚licher Dank an all unsere Paten!

26. Mai 2020


Ein- und mehrjährige Blühmischungen im Vergleich
- Das Problem der einjährigen Blühmischungen


„Die nicht heimischen, einjährigen #Blühmischungen liefern Futter allenfalls für Alleskönner wie #Honigbienen und #Hummeln.
Erst recht nicht gibt es kein Futterangebot für seltene und gefährdete #Wildbienen oder gar die #Raupen unserer #Schmetterlinge.
Wildbienenspezialisten wie Paul Westrich warnen inzwischen eben aus diesem Grunde vehement davor:

Gerade die seltenen, die #gefährdeten Arten, die Nahrungsspezialisten unter unseren Insekten gehen leer aus.
Sie würden nur auf #heimischen Blühmischungen fündig. .
Noch etwas macht exotische Ansaaten ökologisch wertloser. Sie bleiben selten über den Winter stehen, es fallen also ganze ökologische Funktionskreise aus:
Winterverstecke für Eier und Puppen, #Vogelfutter – all das sind kostenlose Leistungen von #heimischen Wildblumensäumen, die erst im Frühjahr gemäht werden. .
Gelegentlich werden die #exotischen Blühmischungen frech unter dem Modebegriff #Biodiversität vermarktet. Das ist mehr als missbräuchlich und missverständlich.“

Quelle: R. Witt (2013): Einjährige Blühmischung oder dauerhafte Wildblumenwiese? Nachhaltig oder nicht?; Natur und Garten; S. 4-9

„Die Ansaat von „Bienenweiden“ aus dem Baumarkt ist jedenfalls keine Lösung des Problems.
Sie dient höchstens der Beruhigung des #ökologischen Gewissens, bedient kommerzielle Interessen und lenkt von politisch unbequemen Entscheidungen ab (v. a. beim Umdenken im Bereich der industrialisierten Landwirtschaft und Massentierhaltung). .
Die wirklich gravierenden Probleme des #Naturschutzes werden somit überdeckt und die Bevölkerung durch blinden Aktionismus beschäftigt. Zugespitzt formuliert wird eine grundfalsche Wahrnehmung von Natur und #Artenschutz in die Öffentlichkeit transportiert.

Dabei bietet sich aber gerade eine einmalige Chance, die bereits vorhandene Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft sinnvoll zu lenken und Projekte mit neuen Mitstreitern und neu entstehenden finanziellen Fördermöglichkeiten aufzutun. Während die Industrie und die Politik jedoch schnell aufgesattelt haben, müssen nun sowohl die Wissenschaft als auch der Naturschutz dringend öffentlich wirksam nachziehen und ihr Wissen, die langjährige Erfahrung und die bereits vorhandenen Ressourcen nutzen. Dies geht nur durch die #Zusammenarbeit von Wissenschaft, professionellem und ehrenamtlichem Naturschutz, #Behörden und aufgeschlossenen Vertretern der #Landwirtschaft."

Quelle:
C. BUCH. A. JAGEL (2019): Schmetterlingswiese, Bienenschmaus und Hummelmagnet – Insekten-rettung aus der Samentüte? Veröffentlichung Bochumer botanischer Verein, 11(2), S. 9-24



 

25. Mai 2020


Derzeit sind täglich #Rehe in der #Blühfläche zu beobachten.
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Ob wohl auch kleine #Bambis Schutz in ihr finden? Wir hoffen es, denn die ersten #Wiesen im Umfeld werden schon gemäht. .

 

20. Mai 2020


#WELTBIENENTAG

Etwa 75% unserer globalen Nahrungsmittelpflanzen sind abhängig von der Bestäubung u.A. von #Bienen🐝 .

Hier in Bayern leben etwas mehr als 500 #Bienenarten, davon ist mindestens jede 3. gefährdet oder vor dem Aussterben bedroht.

Die #Honigbiene (siehe Bilder) ist wohl die bekannteste Art. Sie unterscheidet sich jedoch in ihrer gesamten Lebensart von den vielen #Wildbienenarten.

Auch bezüglich ihrer Nahrungsmittel ist die Honigbiene weitaus unkomplizierter als so manche hochspezialisierte Wildbienenart.

Das Dilemma: stirbt eine einzige Pflanzenart aus, auf welche sich eine Bienenart spezialisiert hat, so stirbt die gesamte Population dieser Bienenart mit ihr.

📸 von T. Wallhauer - entstanden in der Nähe unserer #Blühfläche

 

05. Mai 2020


 💕Am 10. Mai ist #Muttertag 💕

Statt eines #Blumenstraußes, der spätestens nach 10 Tagen die Köpfchen hängen lässt, wäre es doch etwas ganz Besonderes, die #Mama in diesem Jahr mit einer #Blühpatenschaft zu überraschen...

Alle Bronze-Patenschaften, die bis zum 09.05.2020 18:00 Uhr über unseren Onlineshop abgeschlossen werden (Link in Bio), bearbeiten wir noch am selben Tag, damit das Zertifikat zum selbst ausdrucken pünktlich bei Euch ankommt. 

05. Mai 2020


 #Bunt = #Artenvielfalt?
Ganz klar nein!

Nicht alles was bunt und schön für das 👁 ist, trägt auch zu unserer regionalen #Artenvielfalt bei.

Viele Blühmischungen und #Bienenweiden, die zum Beispiel für das #KULAP zugelassen sind enthalten einen bunten Mix an hübschen 💐🌼🌻🌹🌺 und sind daher aus ästhetischer Sicht eine Verschönerung unseres Landschaftsbildes.

Sie verdrängen jedoch seltene #regionale Arten, indem sie ihnen ☀️Licht, Platz und Wasser nehmen.

Kulturpflanzen wie die #Sonnenblume oder die #Ringelblume beispielsweise sind ein tolles Buffet für die #Honigbiene. ABER:

Unsere regionale Artenvielfalt - und damit unzählige #Wildbienenarten - werden durch den Anbau von Mischungen verdrängt, welche #Kulturpflanzen enthalten.

Somit sind diese zwar hübsch anzusehen, aus der Sicht des #Naturschutzes jedoch eher kontraproduktiv.

Daher sollte die passende Mischung stets standortabhängig gewählt werden.
Die Verwendung eines sehr viel teureren, damit aber #autochthonen Saatguts ist für den tatsächlichen Erhalt der #Artenvielfalt also unumgänglich.

Wir haben unser #regioZert Saatgut hier bezogen: www.saaten-zeller.de , die Ackerwildkräuter bei Krimmer/Freising.
Es gibt noch viele weitere Hersteller, wie z.B. Rieger-Hoffmann

Auf dem Bild seht ihr unsere Wuppy im blühenden #Raps

03. Mai 2020

Keine Macht dem #Klettenlabkraut

13 fleißige Helfer - über 3 Stunden auf 25.000 Quadratmetern #Ackerwildkrautfläche 💪🏼

Obwohl diese Fläche gezielt zur Förderung der "Un"kräuter und damit zur #Artenvielfalt beitragen soll - Bestimmte Arten, wie auch das Klettenlabkraut müssen wir händisch entfernen. .
Das sehr häufig vorkommende Klettenlabkraut wächst sehr schnell. Es hangelt sich am Getreide und den schützenswerten Arten nach oben und legt sich mit zunehmendem Wachstum wie eine Decke darüber. .
Dies hätte ohne jegliche Bekämpfung zur Folge, dass alles Darunterliegende in sich zusammenfällt.

Schützenswerte Arten wie zum Beispiel den #Ackerrittersporn haben wir sehr vorsichtig umrundet.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die uns heute unterstützt haben!!!

Selbstverständlich war eine Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern im Freien zu jedem Zeitpunkt gegeben.

29. April 2020

Hallo Zusammen 💕

Ich bin ein kleines #Bambi und seit einigen Tagen auf dieser #🌍.

Bei unserer Geburt im (Mai/Juni) wiegen meine Kumpels und ich zwischen 1 und 2 kg - wir sind also etwa so groß wie eine #🍉.

Da wir noch nicht so schnell zu Fuß sind, legt unsere Mami uns hier in die #Wiese - auch wenn diese noch nicht allzu hoch ist, können wir #Zwerge uns noch wunderbar darin verstecken.
Mami muss jetzt viel Futter suchen, denn sie muss nach der anstrengenden Zeit mit uns in ihrem Bauch wieder zu Kräften kommen. Aber sie hat stets ihre 👀 auf uns und kommt uns füttern, wenn wir sie hungrig rufen.

Manchmal hören wir in der Ferne 🚶‍♂️🚶🏼‍♀️ mit kleinen #🐩 und großen #🐕. Das ist kein Problem für uns, solange sie uns nicht zu nahe kommen.

Denn auch wenn sie es nur gut meinen: Sobald sie oder die 🐕🐩 uns berühren, sind wir verloren. Dann kommt unsere Mami nicht zu uns zurück.

Ähnlich geht es auch unseren gefiederten Kumpels 🐥 #🐦, die oft auch am Boden sitzen - viel näher an den Wegen bei den 🚶🏼‍♀️🚶‍♂️.
Auch sie sind verloren, wenn der kleine 🐩 nur einmal neugierig an ihnen schnuppert.

Deshalb bitte ich Euch alle darum: Bleibt beim #Spaziergang auf den Wegen und lasst Eure felligen Freunde 🐕🐩 angeleint. Sie werden es Euch nicht verübeln und Euch trotzdem lieb haben. Vielleicht bekommen sie statt einem großen Bewegungsradius ja das ein oder andre Denkspiel von Euch gestellt? Euch fällt sicher etwas ein! .
Und schon bald (Ende Juli) sind wir groß genug, um fliehen zu können. (Was nicht heißt, dass wir entkommen, wenn uns ein 🐩🐕 auf seine Speisekarte setzen möchte.)

Wenn Euch etwas komisch vorkommt und Ihr Euch um uns sorgt bitte berührt uns nicht, sondern ruft den örtlich zuständigen #Jäger oder die 👮‍♂️👮‍♀️ an. Die beobachten uns dann und überprüfen, ob unsere Mamis uns auch gut versorgen!

Danke für Eure Mithilfe!
Liebe Grüße, Euer kleines Bambi

📸 by @ralphschettler

 

25. April 2020


🌺 #Blühfläche vs. #Blühwiese 🌺

Warum sind Blühflächen eigentlich keine Blühwiesen?

Der Begriff "Blühwiese" bezeichnet die bei uns sehr selten gewordene, artenreiche, extensiv genutzten Feucht- oder Magerwiesen von hohem naturschutzfachlichem Wert.*

Wir fördern die #Artenvielfalt auf Flächen, die im Normalfall der Bewirtschaftung von #Monokulturen (#Raps, #Mais, #Weizen, #Gerste, #Soja) dienen.
Ein Acker, der mit einer mehrjährigen regionalen #Blühmischung besät wurde bleibt dennoch ein #Acker und wird nicht zur #Wiese.

Blühwiesen hingegen entstehen auf sehr extensiv genutztem #Dauergrünland. Hier darf keinesfalls eine Neueinsaat in Zusammenhang mit einem Umbruch des Bodens geschehen. Fördern lässt sich die Artenvielfalt auf Dauergrünland z.B. durch Mahtübertragung von bereits bestehenden, sehr artenreichen Flächen.

*Quelle: @lbv_bayern FAQ zu Blühflächen

17. April 2020

🎶 Wem ging es noch nicht so? 🎶

Ihr seid spazieren und werdet begleitet von Gesängen unterschiedlichster #Vögel?

Ihr fragt Euch, wie der begabte Sänger wohl aussehen mag, habt aber zufällig gerade keinen #Ornithologen dabei?
Ab sofort könnt Ihr die Stimme direkt vor Ort aufnehmen und erhaltet innerhalb kürzester Zeit eine Antwort auf Eure Frage:

Der @dervogelphilipp hat gemeinsam mit dem @bundnaturschutz eine #vogelstimmenhotline eingerichtet.

Wir finden es eine tolle Idee!
Digitalisierung hin oder her, auf diese Weise kann nochmal ein ganz anderer Bezug zu den fliegenden Lebewesen hergestellt werden. .

Die Bilder sind gestern Abend auf der #Blühfläche entstanden. Gerade bei #Sonnenuntergang begibt man sich hier eine ganz besondere Stimmung.

 

14. April 2020


Es wird immer lebendiger auf der Fläche.
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Das was von weitem betrachtet zunächst wie eine braune Steppenlandschaft wirkt entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein immer bunter werdendes Zuhause für viele Tiere. (Schaut bei Eurem Besuch vor allem in die tieferen Etagen)
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Auch zwischen den Dinkelreihen der Ackerwildkrautfläche zeigen sich schon junge Pflänzchen, die sich in den nächsten Wochen zu einen wichtigen Bestandteil der Pflanzen- und Tierwelt entwickeln werden.
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Bald werden wir hier wieder Unerwünschtes händisch entfernen müssen, damit die zu fördernden Arten nicht verdrängt werden.

11. April 2020

Die letzten Ostervorbereitungen werden getroffen...🐔🐓

Unsere Mädels sind noch ganz fleißig mit Legen, Färben und Verstecken beschäftigt - in diesem Jahr müssen sie den 🐰Osterhasen besonders unterstützen.

Wir wünschen Euch allen schöne Osterfeiertage! .
Bleibt Gesund 🐔🐓

3. April 2020

💚  Bleibt gesund💚 

14. März 2020

💚 Der Frühling ist da 💚 

07. März 2020


Ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu.
 Wir waren eingeladen zum "2. Landwirtschaftstag" in Wartaweil - die Veranstaltung war in diesem Jahr den Ackerwildkräutern gewidmet. 

Wir durften viele interessante Beiträge aus den unterschiedlichsten Bereichen verfolgen und hatten sogar die Ehre, unser Projekt an einem eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vorzustellen.

Viele Gespräche und wissenschaftliche Vorträge haben uns nochmals darin bestätigt, dass wir mit dem Projekt und der fachlichen Unterstützung des @bundnaturschutz auf dem richtigen Weg sind! Wir alle tragen gemeinsam mit dem Patenschaftsprojekt einen wichtigen Teil zum Erhalt der Biodiversität bei. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei Euch allen bedanken!

Ein besonderer Dank für den heutigen Tag gilt dem Bund Naturschutz der Kreisgruppe Starnberg, dem bayerischen Bauernverband und dem Amt für Landwirtschaft und Forsten, sowie allen Referenten. 

Wir würden uns freuen, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen!

 

11. Januar 2020


Auflösung: Der #Stieglitz
lateinischer Name Carduelis (carduus, die Distel) - Lieblingsnahrung Distelsamen (oft auch Distelfink genannt)

Sein unverwechselbares Erkennungsmerkmal:
🔴 rote Gesichtsmaske (Weibchen etwas kleinere als Männchen)
🎗deutlich abgesetzte breite, leuchtend gelbe Binde an den Flügeln
🟤Jungvögel eher braun - ihnen fehlt noch die rote Gesichtsmaske

Was können wir für den 🐦Stieglitz tun?
🌱Ein naturnaher Garten mit vielen heimischen Pflanzen
🌾extensive Bewirtschaftungsformen fördern und temporäre Flächenstilllegungen durchsetzen
🌺Naturschutzgebiete mit reichlich Blüten- und Samenpflanzen.
🏡Samentragenden Pflanzen bei der Bau- und Städteplanung berücksichtigen. "Wildwuchs"
🌿Bei der Entwicklung neuer Siedlungsflächen angemessenen Ersatz für artenreiche Brachflächen einplanen

📸©️A. Geigenberger

Quelle: @lbv_bayern

 

10. Januar 2020



10. Hinweis: 🐦🐦🐦 kommen in unterschiedlichen Klimazonen vor:
von Westeuropa bis Mittelsibirien, Nordafrika sowie West- und Zentralasien. Vom Menschen eingebürgert in Südamerika, Australien sowie Neuseeland.
Als Zugvögel wandern sie im Herbst in wärmere Gegenden, überwintern vornehmlich in Westeuropa (auch bei uns).

11. Hinweis: Der 🐦 lebt sowohl auf dem Land als auch verstärkt in Siedlungen - nahe eines geeigneten Brutplatzes und mit ausreichend Nahrung.

📸©️A. Geigenberger

Quelle: @lbv_bayern

09. Januar 2020


7. Hinweis: Mit Vorliebe ernähren sich 🐦von Samen zahlreicher Stauden, Gräser und Bäume. Sie können sogar kopfüber hängend picken. 🐦 füttern auch ihre 🐣 vor allem mit Pflanzensamen. Nur äußerst selten fressen sie tierische Nahrung wie Blattläuse.

8. Hinweis: Speziell im Winter nutzen 🐦🐦🐦 verschiedene Brachflächen. Vor allem hochwüchsige Stauden wie verschiedene Klettenarten und Karden stehen auf dem Speiseplan.

9. Hinweis:
Die größte Gefährdung des 🐦: sein hoher Lebensraumverlust
Der Bestand hat in Deutschland von 1990 bis 2013 um 48 Prozent abgenommen.
Grund: Mangel an "Wildwuchs"
Verlust landwirtschaftlicher Brachflächen, dem eigentlichen "Speisetisch".

📸©️A. Geigenberger

Quelle: @lbv_bayern


 

08. Januar 2020


4. Hinweis: 🐦 Leben in Schwärmen: Tagsüber geht es gemeinsam auf Nahrungssuche, abends bilden sie Schlafgemeinschaften.

5. Hinweis: Ihre natürlichen Feinde sind Nesträuber wie Elster, Rabenkrähe oder Eichelhäher. Auch Marder, Greifvögel sowie Hauskatzen gefährden unaufmerksam 🐦 während der Nahrungssuche.

6. Hinweis: Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein waren die farbenfrohen 🐦🐦🐦 begehrte Stubenvögel. Der Fang wildlebender 🐦🐦🐦 ist zwar mittlerweile durch die EU-Vogelschutzrichtlinie verboten. Dennoch gibt es einige illegale Vogelfänger - z.B. auf Malta.

📸©️A. Geigenberger, hat etwa 700🐦🐦🐦 auf der Fläche beobachten können
Quelle: @lbv_bayern 

07. Januar 2020

In den kommenden Tagen möchten wir folgendes Rätsel lösen: um welchen 🐦 handelt es sich?
Jeden Tag gibt es ein paar neue Hinweise.

Ein 💚licher Dank gilt der Fotografin der Bilder, unserer Patin ©️A. Geigenberger, welche diese beeindruckenden Bilder auf unserer Projektfläche festgehalten hat.

1. Hinweis: Der 🐦 führt eine monogame Saisonehe mit ca. zwei Jahresbruten zwischen Ende März und Juli.

2. Hinweis: Das Nest 🥚🥚🥚 befindet sich in der Krone eines Baumes oder Gebüschs an Astgabel oder Astende. Es besteht aus feinen Stängeln, Halmen, grünem Moos sowie anderen Pflanzenfasern und ist gut ausgepolstert. Oft entstehen kleine Brutkolonien 🐦🐣🐣🐦 - hin und wieder befinden sich dann auch mehrere Nester auf einem großen Baum. .

3. Hinweis: Körperlänge etwa 12 bis 13 Zentimeter bei einem Gewicht von 14 bis 19 Gramm.

📸©️A. Geigenberger
Quelle: @lbv_bayern


01. Januar 2020


Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr 2020 ☘
Dieses Bild ist am 1. Januar 2020 auf dem Hochstand bei der Ackerwildkrautfläche entstanden - sieht fast ein wenig nach #Frühling aus 🌱 #gesundheit #glück #zufriedenheit #sonneimherzen #liebe #verständnis #achtsamkeit #vieletollestundenmitdenliebsten #zeitfürswesentliche #dankbarkeit 🍀

18. November 2019

🌱❤️🌾
Hier zeigen sich die ersten Triebe der jungen Dinkel-Pflänzchen auf unserer Ackerwildkrautfläche.

20. Oktober 2019

💛❤️🧡Ende Oktober🧡❤️💛

Nachdem auch die letzte Ernte stattgefunden hat und die neue Aussaat der Wintergetreidesorten vollbracht ist, beginnt die wohl vorerst entspannteste Zeit eines jeden Landwirtes - Bis ab in etwa einer Woche dann wieder mehr Arbeit im Stall ansteht. 🌱
Der Dinkel auf der Ackerwilkrautfläche ist seit einer Woche gesät. Händisch haben wir begonnen, die Wurzeln ungewollter Unkräuter aus der Erde zu entfernen.
🌱
Auch die Blühfläche nimmt langsam eine herbstliche Form an: zwischen den braunen Halmen schauen dennoch weiterhin Kornblumen hindurch.
🌱
Sie dient nun als Kinderstube für zahlreiche Insektenarten.
Wir sind schon äußerst gespannt darauf, welche Arten wohl im nächsten Jahr zu sehen sein werden.

Hier gehts zu weiteren Bildern

05. September 2019


Hier geht's zum Zeitungsartikel der Merkur

© Andrea Jaksch

04. September 2019

💚🎥🌱🧡Heute hatten wir einen spontanen Medien-Besuch: um 9 Uhr  kam das ZDF (Ausstrahlung war dann direkt um 13 Uhr im Mittagsmagazin) und um 10 Uhr kam eine Reporterin der Starnberger Merkur mit Fotografin.

Hier gehts zum Mittagsmagazin vom 04. September (unser Beitrag ist ab Minute 14:45' zu sehen)

Vielen Dank an alle Beteiligten, für die Arbeit und die Zeit, die Sie sich genommen haben!

31. August 2019

🌱🌾Es ist vollbracht: nachdem wir ihn schon vorletzte Woche einmal mit dem Mähdrescher umrundet hatten, hat Roland den Hafer auf der Ackerwildkrautfläche gestern fertig gedroschen.

Das Résumée des ersten Jahres unseres wertvollen Experiments "Ackerwildkrautfläche" :

🌾🌱🌾Unter der "Getreidedecke" zeigt sich viel Grün. Es sind einige (winzigkleine), für Insekten enorm wichtige Blüten zu finden.
Auch ein Buffet für Vögel findet sich in Form von vielen Samen unterschiedlichster Pflanzenarten.

🦌🐦Der Schutzraum für Tiere ist dennoch mit der Ernte nicht verschwunden, denn die benachbarte Blühfläche steht nach wie vor - hier müssen wir ab Oktober entscheiden, ob eine Maht für die weitere Entwicklung der Pflanzen nötig ist. Falls ja, werden wir die Blühfläche selbstverständlich nur zu Teilen mähen, damit der Lebensraum für Vögel und Kleinsäuger nicht mit einem Mal verschwindet.

🌾Zum Ertrag:
Wir konnten etwa 5 Ballen Stroh und 4.130kg relativ minderwertigen Hafer (nach der Reinigung - denn durch die extensive Bewirtschaftung war natürlich viel "Grünes" dabei) ernten. 

📈Zum Vergleich: 
Bei konventioneller Bewirtschaftung wären etwa 20 Ballen Stroh und ca. 16.250 kg Hafer auf dieser Fläche zu erwarten gewesen. Also gut das 4-fache.

🐮Aufgrund der Qualität, lässt sich dieser nicht verkaufen - dennoch können wir ihn als Futter für unsere Kälber verwerten.

🌽Im Vergleich zu einer Bewirtschaftung mit Mais (für Ackerwildkräuter absolut kontraproduktiv; diesen hätten wir ursprünglich ohne das Projekt angebaut) ist dies ein Ertragsausfall von etwa 90%, da der derzeitige Haferpreis bei etwa 16€/100kg liegt. Hinzu kommen Kosten für die Reinigung des Hafers - womit ein Verlust von 100% entsteht.

🌱Somit unser Fazit: 
Wir sehen wie wichtig unsere Paten für die Verwirklichung dieser Fläche sind und sind jedem Einzelnen mit seinem Beitrag dazu dankbar!

💚Die Fläche sucht noch dringend nach weiteren Paten zur Finanzierung des Projektes.

🐦🐝🐞Nur so kann dieser wichtige Beitrag zur Artenvielfalt auch in den Folgejahren in der bisherigen Größe stattfinden. Alleine können wir die Kosten in Verbindung mit dem enormen Ertragsausfall nicht stemmen.

18. August 2019

🌱🐦🌱Vielleicht hat der ein oder andere ja heute am Sonntag ein paar Minuten Zeit sich ein wenig mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen:
🐦
Im Folgenden finden Sie  zwei Links, die sich mit dem Thema Artenvielfalt befassen.
🌾🌸🌾
Das erste Video (Dauer etwa 4 Minuten) fasst kurz und knackig zusammen, was genau es sich mit diesen "Ackerwildkräutern" auf sich hat. Zugegebenermaßen klingt der Name zunächst nicht allzu attraktiv - es verbirgt sich aber ein immenser Wert für unser Ökosystem dahinter.
🐦Hier geht es zum ersten Video

🌾🐦🌱🌾
Das zweite Video handelt vom weitgreifenden Verschwinden unserer heimischen Vögel (Dauer etwa 40 Minuten, danke an unsere Patin A. K. fürs Weiterleiten dieser Dokumentation):
🐦Hier geht es zum zweiten Video

📸 Ein herzlicher Dank gilt auch unserer Patin A. Geigenberger, welche diese tollen Fotos auf unserer Projektfläche aufgenommen hat!

04. August 2019

Ein toller Tag geht zu Ende:

Heute hatten wir Besuch von 70 unserer Paten zur Führung über die Fläche.

Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die dabei waren - allen voran bei Herrn Ralf Rauber, einem sehr passionierten Wildkrautkenner, welchen wir durch den BUND Naturschutz kennenlernen durften. Er begleitet unser Projekt seit Beginn an mit seinem Fachwissen bezüglich bedrohter Pflanzenarten - somit haben wir uns sehr gefreut, dass er sich dazu bereit erklärt hat, die Führung zu leiten.

Viele Paten haben in diesem Rahmen schon ihren Honig bei uns am Hof abgeholt - der Imker Georg Stamp aus Herrsching hat uns freundlicherweise seinen Bienenschaukasten zur Verfügung gestellt, sodass alle einen Blick auf die Arbeit der fleißigen Tierchen werfen konnten.

Wir hoffen, Herrn Rauber auch im nächsten Jahr wieder für eine Führung über die Projektfläche  gewinnen zu können.

An alle, die nicht teilnehmen konnten:
Sehr gerne dürfen Sie sich jederzeit bei uns melden, wenn Sie die Fläche besuchen - sofern es uns zeitlich möglich ist, kommen wir gerne dazu und beantworten Ihnen alle Fragen!

31. Juli 2019

206 Paten ermöglichen momentan den dreijährigen Bestand von rund 20.000 Quadratmetern der Projektfläche.

Damit haben wir fast die Hälfte unseres Zieles erreicht! Vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung!

Nur mit der Hilfe eines jeden Einzelnen von uns können wir es schaffen:
erzählt euren Freunden Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen davon, wie wichtig es ist, dass wir uns alle in der Verantwortung zum Schutz unserer #Umwelt und der #Artenvielfalt sehen!
Zeigt Ihnen das Projekt, besucht mit Ihnen die Fläche und lasst sie selbst das summende und brummende Leben auf dem bunten Fleckchen inmitten von monotoner Ackerlandschaft kennenlernen.
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Danke, danke, danke für eure großartige Unterstützung! .
🌱💜🌱

24. Juli 2019

Die erste Honigernte unseres Imkers hat stattgefunden. 🍯
Kommendes Wochenende gibt es die Möglichkeit, sich den in der Patenschaft enthaltenen Honig persönlich bei uns am Hof abzuholen und einen Blick in den Bienenschaukasten zu werfen:

Wann?

SA, 27.07.2019 - 18-20 Uhr 
SO, 28.07.2019 - 10-12 Uhr
Und jederzeit nach telefonischer Vereinbarung (0172 9078723)

Bei der Gold- und Firmenpatenschaft ist Honig enthalten. Aber auch alle anderen Paten können den Honig von den Bienenvölkern nahe der Fläche durch unseren Imker erwerben.*

🌱💙🌱❤️🌱Auch ein Besuch der Projektfläche (in unmittelbarer Nähe) lohnt sich momentan sehr: es summt und brummt zwischen Mohn und Kornblume. 🌱❤️🌱💙🌱

Ab nach den Sommerferien werden wir dann den nicht abgeholten Honig an alle Gold- und Firmenpaten verschicken. 
Einen Großteil in näherer Umgebung werden wir sicherlich wieder persönlich ausfahren. 

Wir freuen uns auf ein persönliches Kennenlernen am nächsten Wochenende! 🍯

*nach Verfügbarkeit

15. Juli 2019

🎥Wir hatten heute erneut die Ehre, Besuch von einem Kamerateam des ZDF zu erhalten 😍
Es ist ein Nachdreh zu unserem ersten Dreh im Mai zur Aussaat.
🌻
Das Material aus beiden Dreharbeiten wird zu zwei verschiedenen Beiträgen verarbeitet. Beide werden innerhalb der nächsten 2 Wochen gezeigt. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wann und in welchem Format es zu sehen sein wird.
🌻
Vielen lieben Dank an das gesamte Team!! Hat wieder super viel Spaß gemacht mit Euch! 🌺
hier  klicken um zur Austrahlung bei "Heute in Deutschland" zu gelangen

hier klicken um zum Bericht aus der "Drehscheibe" zu gelangen (ab Min. 24:27)

13. Juli 2019

🌱Unsere Ackerwildkrautfläche beginnt, Ihre ersten bunten Flecken zu präsentieren: zwischen dem  Hafer spitzen schon vereinzelt Klatschmohn und Kamille🌼heraus

Die Ackerwildkrautfläche sucht noch dringend nach Paten - bisher ist etwa ein Fünftel der Fläche (5600 m2) durch Patenschaften finanziert. 

01. Juli 2019

🌺Seit Anfang letzter Woche steht nun unsere Paten-Tafel an der Fläche.🌺 Nur die Bepflanzung fehlt noch 😇

Es werden noch Infotafeln folgen - hiermit möchten wir aber noch warten, bis wir ein paar schöne Fotos der blühenden Fläche machen können!

📸 Wir freuen uns, über zahlreiche Fotos von Euch und der Tafel - mit Genehmigung posten wir es auch auf Instagram in unserer Story


Wer war denn schon zu Besuch?

10. Juni 2019

WIR BITTEN UM VERSTÄNDNIS DAFÜR, DASS SICH UNSERE ANTWORTEN IN DEN NÄCHSTEN TAGEN ETWAS VERZÖGERN! 


MOMENTAN LIEGT UNSERE HÖCHSTE PRIORITÄT DARIN, DIE DURCH DEN HAGEL VERURSACHTEN SCHÄDEN ZU BEHEBEN! 


WIR VERSUCHEN DENNOCH, ALLE NACHRICHTEN SO ZEITNAH WIE MÖGLICH ZU BEANTWORTEN!


Der heutige Hagelsturm:
🤔
Nachdem schon in allen Facebook-Gruppen die wildesten Hagelschäden kursieren (u. A. kaputte Fassaden, zerdellte Autos, umgewehte Gärten,...) wollen wir Euch auch unseren Schaden nicht vorenthalten:
In dieser Reihenfolge seht Ihr es auf den Bildern auf Instagram (Hier klicken):
⛈️
🌱Soja: Totalschaden, vereinzelte Reste der Pflänzchen stehen noch, der Großteil ist auf dem Boden verteilt
🌾Gerste: alle Stängel abgebrochen, leider auch absoluter Totalschaden
🌽Mais: zerstörte Pflänzchen, aber Mais ist zäh und wir haben die Hoffnung, dass ein Teil davon sich erholen kann
🌾Weizen: größtenteils Zerstört, ein Teil davon erholt sich eventuell
🌱Wiesen: wären fast fertig zur Maht - von knapp 1m hoher Wiese (für die Heuproduktion) ist nichts mehr zu sehen - alles liegt flach am Boden. Wir haben eher wenig Hoffnung, dass das Gras nochmal aufsteht.... Wer weiß, vielleicht haben wir Glück...
🌾Hafer für die Ackerwildkräuter: erholt sich möglicherweise
🌺(ohne Foto) Die noch sehr winzigen Pflänzchen auf unserer Blühfläche haben vielleicht noch nicht zu viel abbekommen...wir werden sehen 😇

08. Juni 2019

Heute haben wir mit insgesamt 8 Personen die gesamte, über 25.000m² große, Ackerwildkrautfläche von Vogelmiere und Labkraut befreit.
🌱
Diese beiden Arten kommen sehr häufig vor und verdrängen durch ihre flächendeckende Wuchsform seltener Arten.
🦗
Gemeinsam haben wir etwa 4 Stunden dafür gebraucht.
VIELEN LIEBEN DANK an alle Helfer (u. A. Vom BUND Naturschutz)! Ihr seid spitze!!!
Wieder mit dabei war natürlich auch der Wildkrautexperte🌱
🌱
Auch unser Schäferhund Wuppy hat dabei geholfen, pieksende Disteln und Ampfer auszubuddeln🐶
🌱
Nun hoffen wir auf viel Regen (und Sonne ☀ im Wechsel)
🌱
💚
🌱

06. Juni 2019

🐝Der Versuch, ein scharfes Bild mit dem Handy zu ergattern

Heute hatten wir erneut Besuch von unserem Wildkräuter-Experten. Wir haben die Ackerwildkrautfläche fleißig von ungewollten Kräutern befreit (solche, die in Massen vorkommen und schützenswerte Arten unterdrücken, da sie sich wie ein Teppich über den Acker legen).
🌱
Am Wochenende werden wir uns (hoffentlich in einer größeren Gruppe) nochmals zum Herauszupfen dieser ungewollten Arten auf die Fläche begeben.
🌱
Wir sind schon gespannt ob händisch eingesäten seltenen Arten sich zeigen werden.
🦗
Auch auf der Blühfläche tut sich schon ein wenig: die ersten Pflänzchen spitzen heraus - wir sind sehr gespannt auf deren Entwicklung! Nun können wir nächste Woche auch endlich die Tafeln aufstellen. Wir werden Euch aber nochmals darüber informieren wenn es so weit ist!
🐞

Hier sind weitere Bilder vom heutigen Tag zu sehen

2. Juni 2019

Der unbearbeitete Streifen entlang des Weges zu unserer Projektfläche:
🌺
Hier haben wir einen etwa 2 Meter breiten Streifen sich selbst überlassen, damit wir jederzeit einen Vergleich haben, was mit der Fläche passiert wäre, hätten wir keine Samen ausgebracht.
Das Ergebnis ist gar nicht so schlecht:
🌺
Eine einzelne Kornblume und ein paar wenige Mohn Lumen machen das Bild über den flach wachsenden Kräutern bunter. Bilder der flacheren Gewächse auf diesem Stück haben wir vor einigen Wochen schon hier gezeigt. (u.A. Ackerstiefmütterchen waren dabei)
🌺

Hier klicken um das Bild größer zu sehen

31. Mai 2019


In einigen Tagen erwarten wir die ersten herausspitzenden Pflänzchen auf unserer Blühfläche. Dann können wir auch endlich die Tafeln am Feldrand aufstellen. Denn so lange noch unklar ist, ob die erste Aussaat für eine ausreichende Entwicklung sorgt, wollen wir uns die Zufahrtswege nicht unnötig versperren.
🌼 Das Bild wurde direkt neben der Projektfläche aufgenommen. Auf dieser Wiese wimmelt es schon von Tierchen aller Art🕷️🦗🐜🐛🐞🐝
🌼
Vielen Dank an euch Alle! Ihr habt tatsächlich schon eine Blühfläche von 10.000 m2 und eine Ackerwildkrautfläche von 5.000 m2 ermöglicht! 💕
🌼
Etwa 35.000 m2 der Gesamtfläche unseres Projektes sind nun noch auf der Suche nach vielen weiteren Paten. Wir haben das Risiko für uns alle auf uns genommen und 54.000 m2 eingesät - helft uns, das langfristig zu ermöglichen und zeigt, dass wir es schaffen können! 🐞
Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der sich mit beteiligt! 💚

27. Mai 2019

Auf unserer Ackerwildkrautfläche tut sich schon etwas:
💚
zwischen dem Hafer, den wir am 24.04. Im doppelten Reihenabstand ausgesät haben, wachsen schon ein paar Wildkräuter.
💚 
Die einen erwünscht, die andren weniger, da sie zu große Flächen einnehmen und so "schwächere" aber erwünschte Kräuter verdrängen.
🌱
Heute morgen haben wir schon die ersten Disteln aus dem Boden geholt. Demnächst werden wir damit wohl einige Stunden bis Tage auf der Fläche beschäftigt sein.
💚 Wir sind sehr gespannt, wie sich die Kräuter im Hafer entwickeln werden. 💚

21. Mai 2019

💚 Vielen Dank an die Gautinger Gemeinde, dass wir auf der Homepage aufgenommen wurden! 🌺

Hier klicken um den Bericht auf der Gautinger Homepage zu lesen

10. Mai 2019

🌺 Heute hatten wir Besuch von einem Kamerateam des ZDFs💕
Herzlichen Dank an das gesamte Team und an alle, die mitgewirkt haben!
Zu sehen sein wird ein Teil des Filmmaterials morgen 10.05.2019 um 17:05 Uhr im Länderspiegel. Danach wird der Beitrag noch für ein Jahr in der ZDF-Mediathek zu sehen sein.
Vielleicht haben wir das Glück und es wird mit dem gesamten Filmmaterial demnächst noch einen größeren Beitrag geben... 😍 Wir würden uns riesig freuen!
Außerdem haben wir im Zuge der Dreharbeiten die Blühfläche eingesät (und danach beenden wollen) - leider hat es nach 2 Hektar Aussaat angefangen aus Kübeln zu schütten, weshalb wir für heute abbrechen mussten. Die restlichen 5000m2 werden wir einsäen, sobald es wieder trockener ist.
Wir freuen uns auch weiterhin auf noch viele, viele Paten, die dieses Projekt langfristig möglich machen! 💚

hier klicken um mehr Fotos von heute anzusehen

01. Mai 2019

Mittlerweile haben 10.000m² (und damit 1/5) der Fläche nun  Blüh- bzw. Ackerwildkrautpaten gefunden. Danke an alle Paten für die Unterstützung!

In Rücksprache mit dem Bund Naturschutz (Kreisgruppe Starnberg) haben wir beschlossen, insgesamt 5 Hektar für das Projekt anzubauen, damit auch nach der Aussaat noch die Möglichkeit besteht, Patenschaften abzuschließen.

Wir würden uns riesig darüber freuen, wenn jeder seinen Bekannten von dem Patenschaftsprojekt erzählt - nur mit Eurer Hilfe können wir dieses Projekt stemmen!

25. April 2019

Juhuuu - nach einem Besuch von der Journalistin Lisa Livancic (Foto von ihr) gibt es nun auch einen Artikel über das Projekt im Kreisboten.
Hier klicken um den Artikel zu lesen

24. April 2019

Heute Abend war es so weit: wir haben den Hafer 🌾für die 🌱Ackerwildkraut-Fläche🌱 in doppeltem Reihenabstand angebaut. Direkt neben dem ☘️Dauergrünland☘️ des Wasserversorgers haben die Kräuter nun die besten Bedingungen, sich zwischen dem 🌾Getreide zu entfalten. Wir sind gespannt, wie sich dieser Bereich des Projektes entwickeln wird. Wir suchen noch immer dringend nach Paten! 💚
Hier klicken um mehr Fotos und ein Video davon anzusehen
💚
📸 By Erik Goldhofer

20. April 2019

🐝Heute hatten wir Besuch von Georg Stamp - "unserem" Imker, dessen Bienenvölker in der Nähe der Fläche stehen. Auch er hat eine Patenschaft übernommen.
🐝Wir durften ihm bei seiner Arbeit mit den kleinen Tierchen zusehen - dabei hat er uns viele interessante Dinge über seine Bienen und die Imkerei erzählt.
🍯Von ihm werden all unsere Goldpaten in jedem Jahr ein Glas Honig erhalten.🍯
Auf Wunsch stellen wir unseren Paten gerne Kontakt zu ihm her.
Hier klicken um Bilder anzusehen
📸 by Dominik Klima

17. April 2019

Wir sind wieder in der Zeitung @merkur.de 😍
🌱Diesmal geht es primär um den @bundnaturschutz (Ortsgruppe Weßling) - wir finden positive Erwähnung im letzten Absatz und freuen uns riesig darüber! 🌱
💚
Eine Anmerkung hätten wir: die Fläche ist eine reine Patenschaftsfläche und wird weder verpachtet noch verkauft!
💚
Hier klicken um den Artikel zu lesen

15. April 2019

Der heutige Fund direkt neben der Fläche.

10. April 2019

Münchner / Starnberger Merkur hat auch über uns geschrieben :)
(Der Begriff "Blühwiese" wird hier zwar nicht korrekt verwendet, dennoch freuen wir uns riesig über diese Erwähnung und hoffen, dass dadurch noch viele Münchner und Menschen aus München's Umland auf uns aufmerksam werden. Vielen Dank für den Artikel!
Hier klicken um den Artikel zu lesen

09. April 2019

Die Schwalben sind da!!!!!

08 April 2019

Heute hatten wir Besuch von Mitarbeitern des Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft (Weilheim und Pfaffenhofen) und Experten des Bund Naturschutzes (Starnberg).
Wir haben gemeinsam die geplante Fläche besichtigt und Ideen für das weitere Vorgehen gesammelt.
Als regionales Saatgut für die Blühfläche haben wir uns in Absprache mit den Experten für Saaten-Zeller (UG16) entschieden. Dies werden wir nach Antragsschluss  am 16.04. in entsprechender Menge bestellen.
Wir haben beschlossen auf der Fläche neben der Blühpatenschaftszone noch eine weitere Fläche für die Artenvielfalt anzubieten: eine Ackerwildkrautfläche.
Auf dem Bild ist ein wildes Stiefmütterchen zu sehen, das auf der geplanten Fläche steht.

28. März 2019

Sie finden uns nun auch auf Instagram unter dem Namen "bluehpatenschaft"

Dort werden wir regelmäßig in Form von Bildern ein Update über den Stand des Projektes geben.


25. März 2019

Momentan befindet sich unser Projekt in Planung.
Sobald sich genügend Paten gefunden haben können wir mit der Aussaat der Insektenweide beginnen.
Hier halten wir Sie stets über die aktuellen Schritte des Projektes auf  dem Laufenden.